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"Von der Popularität der drogeninduzierten Psychose" - Beitrag in den sozialpsychiatrischen informationen

Dr. med. Peter Spndler vor der Klinik für Forensische Psychiatrie

Unter dem Titel "Von der Popularität der drogeninduzierten Psychose oder die Renaissance der Lebensführungsschuld" erscheint im Aprilheft der "sozialpsychiatrischen informationen" ein Beitrag von Dr. med. Peter Spindler, Chefarzt der Forensischen Klinik des SKH Altscherbitz. Dr. med. Peter Spindler: "Die Diagnose drogeninduzierte Psychose ist Ausdruck diagnostischer Unsicherheit. Sie wird zu häufig und unbedacht gestellt. Kurze Beobachtungszeiträume verleiten dazu. Insofern ist sie auch Ausdruck der aktuellen Hast und Drehtürpsychiatrie. Psychotische Zustände sind immer ernst zu nehmen und sollten unseren Ehrgeiz verdienen, sie aufzuklären. Ein relevanter Teil ist rückblickend als primäre Psychose anzusehen. Hier ist der Substanzkonsum als komplizierender Faktor oder Stressor zu werten. Der Ansatz, Psychosen als induziert durch xyz anzusehen, entfernt uns weiter vom einstigen Modell endogener Psychosen i. S. schicksalhafter Erkrankungen. Stattdessen tritt die Schuldfrage wieder in den Vordergrund." 

Ausführlich geht Dr. med. Peter Spindler in seinem Beitrag nachfolgend auf die Thematik ein. Bestellen kann man die Publikation beim Psychiatrie Verlag, www.psychiatrie-verlag.de, E-Mail: verlag@psychiatrie.de. Weiterhin kann der Artikel bei Interesse im SKH Altscherbitz per E-Mail angefordert werden.

28.03.2024

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